Donnerstag, 31. Juli 2014

Collage im Juli



Jeden Monat, wenn ich meine Collage für den jeweiligen Monat zusammen stelle, merke ich wie schnell der Monat wieder um ist. So auch im Juli.

Der Monat Juli war für mich der Ramadan Monat. Seit einpaar Jahren fällt der Ramadan auf den Hochsommer, und es verlangt von den Fastenden einiges an disziplin ab, weil die Tage im Sommer so lang sind, und man von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen und trinken darf. Doch auch das ging im Nu vorüber und wir feierten 3 Tage lang  den *Ramadanfest* auch *Zuckerfest* genannt.

Zum fastenbrechen haben wir uns auf die kalten Getränke gefreut, und weil es so viele Kirschen gab, und die Jungs es sehr mögen,  habe ich oft Kirschkompott selber gemacht. 

Bis auf den monatlichen Blick in den Garten, verlief dieser Monat sehr ruhig und ohne viele Blogbeiträge. Das liegt aber auch an dem schönen Wetter. Wir haben seit Wochen tropische Temperaturen - auch wenn es zwischen durch auch mal regnet, die Sonne kommt ganz schnell wieder hervor. Die schönen Sommertage verbringen wir meistens im Garten, wo der kleine Sohn sich richtig austobt und hinterher total müde ins Bett fällt.

So, jetzt verlinke ich mich bei Birgitt von Erfreulichkeiten, wo jeden Monat sehr schöne und interessante Collagen gesammelt werden. Schaut mal rein. Bis bald...



Freitag, 25. Juli 2014

Türkische Küche : Kiraz kompostosu / Kirschkompott





In der Türkischen Küche steht der Begriff komposto / Kompott für ein Getränk.

Kirschkompott hatte meine Mutter früher sehr oft selber gemacht, vor allem deswegen, weil sie und mein Vater sonst keine gekauften Getränke mochten.

Mein Bruder und ich haben die Augen verdreht, wenn meine Mutter wieder einen Obstkompott gemacht hatte, wir haben es zwar getrunken, aber Cola oder eine Brause wäre uns lieber gewesen :-)

Doch jetzt wo ich selber Mutter bin, weiß ich es sehr zu schätzen, was meine Mutter uns damals alles Zubereitet hatte, vor allem deshalb, weil ich jetzt weiß, dass alles mit viiiiieeeel  Arbeit verbunden ist.

Jetzt wollte ich zum ersten mal einen Kirschkompott selber machen und rief sie an, damit sie mir ihren eigenen Rezept gibt. 

Et voilà das Kirschkompott / Kiraz kompostosu  à la Nimet hanım:

Zutaten :
 1,5 l Wasser
750 gr. Kirschen
250 gr. Zucker
3 Scheiben Zitrone


Und so wird es gemacht :



Das Wasser mit dem Zucker zusammen zum kochen bringen, dann die Kirschen hinein geben und zusammen 30 Minuten köcheln lassen. (Wer möchte, kann die Kirschen natürlich auch entkernen, ich habe es nicht gemacht) 

Die Zitronenscheiben nach 15 Minuten hineingeben, damit sie nur eine Viertelstunde mitgekocht werden.

Dann den Topf vom Herd nehmen, die Zitronenscheiben entfernen und alles erkalten lassen. 

Das Kirschkompott abfüllen, und mit oder ohne Früchte eiskalt servieren, am besten mit Eisstückchen!!!

Afiyet olsun !            






Dienstag, 22. Juli 2014

12tel Blick, Juli 2014

Im Wandel der Jahreszeiten, wird Monat für Monat das gleiche Motiv aus der gleichen Perspektive beobachtet 



In Juli sieht unser Garten schon bischen bunter aus als in den vorangegangenen Monaten. Der Apfelbaum hat soviele Früchte, dass wir ihn stützen mussten. 
Mein Fliederbaum ist gewachsen und hat ganz viele Blüten bekommen, worauf sich 
die Schmetterlinge, Bienen und Hummeln massenhaft stürzen.
Und am Wall zeigen die ersten Pflanzen ihre Herbstfarben

Und so sah es in den letzten Monaten in unserem Garten aus :




  
 Mehr Fotos gibt es hier bei Tabea Heinicker 





Samstag, 19. Juli 2014

Ramadan im Hochsommer....

Hallo ihr Lieben,

JA wir leben noch, NEIN wir sind nicht im Urlaub. Wir leben auf Sparflamme, um so wenig Energie wie nur möglich zu verbrauchen :-)

Seit 22 Tagen ist Ramadan, dass heißt, seit 22 Tagen wird bei uns gefastet, auch wenn es draußen höllisch heiß ist. Am ersten Tag waren die Zeiten von morgens 04.48 Uhr bis 22.00 Uhr, wo nichts gegessen und getrunken werden durfte. Doch da die Tage kürzer werden, haben sich die Zeiten geändert, das heißt, heute fasten wir von 05.10 Uhr bis 21.48 Uhr. Das sind knapp 17 Stunden.

Allerdings sollte man nur fasten wenn man gesund ist und keine Medikamente einnimmt, schließlich sollen die Menschen nicht krank werden, nein, ganz im Gegenteil, man soll  Solidarität mit den Armen und Hungernden üben.


Ein Nebeneffekt ist auch, dass man ruhiger und gelassener wird. Der Körper und der Geist werden in Einklang gebracht, man achtet was man tut oder nicht tun sollte.

Natürlich ist es einfacher, wenn der Ramadan in den Winter fällt (der Ramadan wandert durch die Monate und verschiebt sich jedes Jahr um 10 Tage), aber jetzt müssen wir da durch, schließlich fällt er alle 30 Jahre in die Sommermonate - Ob ich den in 30 Jahren noch einmal erlebe? Wer weiß!

Unser Alltag geht hier normal weiter, als wenn nichts wäre. Aber in knapp 1,5 Wochen haben wir Bayram (Festtage), und da nimmt mein Mann sich den ersten Tag frei und wir feiern das Ende des Ramadan, worauf wir uns jedes Jahr sehr freuen. 

Dieses Jahr ist die ganze Familie und Verwandschaft im Urlaub, und wir werden wohl alleine unsere Festtage feiern, schade eigentlich, weil Fest- und Feiertage machen erst mit der gesamten Familie sehr viel Spaß.

Nun gut, nächstes Jahr sieht alles wieder ganz anders aus, immer optimistisch bleiben....




Freitag, 4. Juli 2014

Abiturjahrgang 2014

...nun ist es vorbei. Eine 12 jährige Schulzeit ist erfolgreich beendet.

Ich erinnere mich noch ganz genau, wie unsicher und ein bisschen ängstlich mein kleiner Junge eingeschult wurde. Damals war er ein Einzelkind und wollte nicht unsere Hand loslassen, als die Lehrerin die Kinder in die Klasse bringen wollte.

Und heute zu seiner Abiturfeier waren wir wieder vor Ort aber diesmal auch mit seinem kleinen Bruder und vor uns stand kein ängstlicher kleiner Junge mehr, sondern ein stolzer, glücklicher junger Mann. (Das ich einpaar kleine Tränen verdrückt habe, brauche ich nicht zu erzählen, schnief!)

Zur feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse, hat die Schulleitung uns Eltern in das nahegelegene Kinosaal eingeladen. Und das war gut so, weil die Schulaula ist so klein und bei anderen Anlässen fand man meistens keinen Platz und musste stehen.



Ich werde den Tag am besten mit Bildern erzählen :


An so einem wichtigen Tag der Jugendlichen, sind nicht nur die Eltern mit dabei, sondern auch die Großeltern, Freund oder Freundin sowie die Onkel und Tanten. Und wie man sieht, war der Saal gut gefüllt.


Zuerst hat die Bigband der Schule die Stimmung aufgelockert und vier schwungvolle Songs gespielt.
Dann folgten die obligatorischen Reden, und das war das Stichwort für den kleinen Sohn Ärger zu machen, nicht mehr sitzen zu wollen, den Boden mit seinen schönen neuen Sachen zu polieren, den Vater zur Weißglut zu bringen :-)


Schließlich standen wir auf und stellten uns auf die Treppen zum Eingang des Saals, damit der Kleine die Ansprachen nicht weiter stört. Ab da war auch Ruhe, er verhielt sich ganz lieb und hat für jeden aufgerufenen Schüler eifrig Beifall geklatscht. Na ja. Er hatte auch Recht, nur sitzen und zuhören ist auch langweilig, bisschen die Treppen hoch und runter laufen macht auch mehr Spaß!
    

Die Schüler haben sich nach Tutandengruppen rechts aufgestellt, der Oberstufenkoordinator hat zuerst den Namen vorgelesen, der Schulleiter hat die Zeugnisse übergeben und der Tutor hat jedem Schüler eine rote Rose überreicht. Das ging ganz flott. Schließlich waren es 88 Abiturientinnen und Abiturienten und man wollte das ganze nicht unnötig in die Länge ziehen.

Nach der Übergabe der Zeugnisse und der Ehrung der Schulbesten bzw. der Schüler mit einem  1.0 Notendurchschnitt, gab es im Foyer einen Sektempfang.



Bei den jungen Mädchen kam mein kleine Sohn sehr gut an :-)



Die Rose von meinem Sohn habe ich zu Hause gleich ins Wasser gestellt.



Ab 19 Uhr begann der Abiball in einer Location direkt am Wasser, am Hafen, mit einem herrlichen Panorama von Hamburg.



(Die AIDA war gerade da)


Die Location hieß *Schuppen 52*, eine denkmalgeschützter Kaischuppen, die von der Fa. Gerresheim zu einem Event und Großveranstalungshalle umgebaut bzw. erhalten wurde.



Von aussen sieht es nicht so berauschend aus, aber von innen....



...sieht man die beleuchteten Holz und Eisenkonstruktion der Decken, welche die Architektur der Halle betonen. (Herrlich!)

Die Jugendlichen waren alle so hübsch festlich angezogen. Die Mädels hatten lange oder kurze Abendkleider an und die Jungs kamen alle in feinen Anzügen mit Kravatte oder Fliege. Auch die Eltern waren alle sehr elegant. Ich hätte ja gerne Fotos gezeitgt, allerdings weiß ich nicht wie es rechtlich aussieht, deshalb lasse ich es lieber.


Das Fest begann mit zwei kurzen Reden und dann wurde gemeinsam gegessen.


Der erste Junge von links ist mein Sohn. Da ich ihn von vorne nicht zeigen darf, zeige ich ihn eben von hinten.



Mein kleiner Rabauke hat gelacht und getanzt und....



....ab und zu lief er weg, aber der ältere Bruder ließ ihn nicht aus den Augen.



Und um 23 Uhr als die meisten Eltern gingen um die Jugentlichen unter sich feiern zu lassen, was der kleine Sohn so aufgedreht, dass er noch da bleiben und tanzen wollte :-)

Wir haben ihm versprochen wieder zu kommen, in 15 Jahren, zu seiner Abiturfeier, hoffentlich. :-)

Es war so ein schöner Tag für uns alle und ein krönender Abschluss für die 88 Abiturienten des Jahrgangs 2014.

Alles Gute für euch....